Kunstgeschichte
Meine Lieblingsepochen:
Expressionismus in Deutschland (1900-1920)
"Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar" Paul Klee
Die Expressionisten wollen ihrem inneren Erlebnis unmittelbaren Ausdruck geben, wobei der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit nur noch eine anregende Aufgabe zukommt. Empfindungen und Augenblickszustände des Malers, etwa Enttäuschung, Überraschung, Müdigkeit oder Last der Mittagshitze, drücken sich im Bild aus. Farbe und Form steigern sich gegenseitig; sie werden aus dem sich unmittelbar ausdrückenden Empfinden in spontaner Pinselführung geschaffen.
Landschaft (unberührte Natur wie Moor und Küste, auch in Verbindung mit einfacher menschlicher Lebensform), Meeresbilder mit Schiffen, Interieur, Stilleben, Figur, Porträt, Akt
Kubismus (1907-1925)
„Alles in der Natur nimmt seine Form von der Kugel, dem Kegel und dem Zylinder.“ Paul Cézanne
Das Wort Kubismus kommt von Kubus und bedeutet Würfel. Der Kubismus beschäftigt sich mit dem Übergang von gegenständlichen zu abstrakten Formen, zum Beispiel Kugel, Kegel oder Zylinder. Sein zentrales Problem war die Überwindung der Perspektive, die die Gegenstände nur von einem Blickwinkel aus zu erfassen vermag. Demgegenüber versuchten sie, den Gegenstand in verschiedene Sichtweisen aufzugliedern (Analytischer Kubismus) und eine Synthese aus verschiedenen Blickwinkeln zu schaffen (Synthetischer Kubismus).
Themen und Bildgattungen:
Porträt, Figur (meist als sitzendes Modell), Akt, Stilleben, Freie Komposition, Landschaft, Architektur
(Dieser Beitrag ist gewidmet für Prof. P.Bleier. Angelegt aus Interesse zur Kunstgeschichte und wegen der Note 1 im Prüfungsfach "Städtebauliche Raumanalyse".)
Expressionismus in Deutschland (1900-1920)
"Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar" Paul Klee
Die Expressionisten wollen ihrem inneren Erlebnis unmittelbaren Ausdruck geben, wobei der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit nur noch eine anregende Aufgabe zukommt. Empfindungen und Augenblickszustände des Malers, etwa Enttäuschung, Überraschung, Müdigkeit oder Last der Mittagshitze, drücken sich im Bild aus. Farbe und Form steigern sich gegenseitig; sie werden aus dem sich unmittelbar ausdrückenden Empfinden in spontaner Pinselführung geschaffen.
- Der Blauer Reiter:
Eine Künstlervereinigung, die 1911 in München von Wassily Kandinsky und Franz Marc gegründet wurde. Weitere Mitglieder waren:
August Macke, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und Paul Klee - Die Brücke:
Am 7. Juni 1905 von vier Architekturstudenten: Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden gegründete Künstlervereinigung. 1906 schlossen sich u.a. Max Pechstein und Emil Nolde an. Im Jahr 1910 kam Otto Mueller und ein Jahr später Bohumil Kubista hinzu.
Landschaft (unberührte Natur wie Moor und Küste, auch in Verbindung mit einfacher menschlicher Lebensform), Meeresbilder mit Schiffen, Interieur, Stilleben, Figur, Porträt, Akt
Kubismus (1907-1925)
„Alles in der Natur nimmt seine Form von der Kugel, dem Kegel und dem Zylinder.“ Paul Cézanne
Das Wort Kubismus kommt von Kubus und bedeutet Würfel. Der Kubismus beschäftigt sich mit dem Übergang von gegenständlichen zu abstrakten Formen, zum Beispiel Kugel, Kegel oder Zylinder. Sein zentrales Problem war die Überwindung der Perspektive, die die Gegenstände nur von einem Blickwinkel aus zu erfassen vermag. Demgegenüber versuchten sie, den Gegenstand in verschiedene Sichtweisen aufzugliedern (Analytischer Kubismus) und eine Synthese aus verschiedenen Blickwinkeln zu schaffen (Synthetischer Kubismus).
- Analytischer Kubismus:
Um 1910 begannen die Maler, das Verhältnis von Körper und Raum zu analysieren. Gegenstände werden in Kleinformen zerlegt und diese neu zusammenzusetzen. Dinge werden nicht mehr von einem Punkt aus betrachtet, sondern ihre verschiedenen Ansichten werden kombiniert zu einer Ganzheit bis zur gegenstandslosen Malerei. - Synthetischer Kubismus:
Stärkeres Bedürfnis nach Anschaulichkeit. Nach 1914 ging der synthetische Kubismus dazu über, Malerei und greifbare Gegenstände zusammenzusetzen, indem er Farbflecke, Zeitungsausschnitte, Wellpappen, Haare und dergleichen zu Collagen zusammenführte.
Themen und Bildgattungen:
Porträt, Figur (meist als sitzendes Modell), Akt, Stilleben, Freie Komposition, Landschaft, Architektur
(Dieser Beitrag ist gewidmet für Prof. P.Bleier. Angelegt aus Interesse zur Kunstgeschichte und wegen der Note 1 im Prüfungsfach "Städtebauliche Raumanalyse".)
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