[So, 10. Mai 2009]
Meine Frühlingslektüre
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[Di, 10. Februar 2009]
Meine Winterlektüre
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[Fr, 26. September 2008]
Mein Leben im Schrebergarten
Wladimir Kaminer
Die Gärtner sind alle Verbrecher - das muss Wladimir Kaminer schon bald erkennen. Der Neuankömmling in der Berliner Kleingartenkolonie "Glückliche Hütten" hat nämlich innerhalb kürzester Zeit gegen fast alle Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes verstoßen. Aber das hält ihn nicht davon ab, sich mit Leib und Seele in das abenteuerliche Leben als Schrebergärtner zu stürzen. Und so hält er in diesem heinreißend komischen Buch ein Gartenjahr der etwas anderen Art fest - mit Rhabarberernte, einer Invasion von Blaublütlern, interessanten Nachbarn und dem hautnahen Erleben der ungezähmten Natur.
[MANHATTAN|Roman|2007|S.192]

Die Gärtner sind alle Verbrecher - das muss Wladimir Kaminer schon bald erkennen. Der Neuankömmling in der Berliner Kleingartenkolonie "Glückliche Hütten" hat nämlich innerhalb kürzester Zeit gegen fast alle Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes verstoßen. Aber das hält ihn nicht davon ab, sich mit Leib und Seele in das abenteuerliche Leben als Schrebergärtner zu stürzen. Und so hält er in diesem heinreißend komischen Buch ein Gartenjahr der etwas anderen Art fest - mit Rhabarberernte, einer Invasion von Blaublütlern, interessanten Nachbarn und dem hautnahen Erleben der ungezähmten Natur.
[MANHATTAN|Roman|2007|S.192]
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[Mi, 27. Februar 2008]
Der letzte Weynfeldt
Martin Suter

Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte, bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian vermag sie davon abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt die ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien. Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus den Fugen - bis er schließlich merkt, dass nichts ist, wie es scheint.
[DIOGENES|Roman|2008|S.313]

Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte, bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian vermag sie davon abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt die ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien. Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus den Fugen - bis er schließlich merkt, dass nichts ist, wie es scheint.
[DIOGENES|Roman|2008|S.313]
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[Sa, 9. Februar 2008]
Herr Jensen steigt aus
Jakob Hein
Herr Jensen arbeitet bei der Post. Sorgfältig, beinahe liebevoll, pflegt er seine Zustellungen in die Schlitze der Briefkästen zu schieben. Arbeitet Herr Jensen nicht, denkt er über geheime Jagdgründe für Frauen nach oder über die Schwerkraft. Für ihn hätte es immer so weitergehen können. Eines Tages allerdings wird Herr Jensen freigestellt, um Freistellungen vermeiden zu können, wie man ihm erklärt. Bald darauf stellt er fest, dass man einen Wecker, der nicht mehr wecken muss, eigentlich Uhr nennen sollte.
[PIPER|Roman|2006|S.133]

Herr Jensen arbeitet bei der Post. Sorgfältig, beinahe liebevoll, pflegt er seine Zustellungen in die Schlitze der Briefkästen zu schieben. Arbeitet Herr Jensen nicht, denkt er über geheime Jagdgründe für Frauen nach oder über die Schwerkraft. Für ihn hätte es immer so weitergehen können. Eines Tages allerdings wird Herr Jensen freigestellt, um Freistellungen vermeiden zu können, wie man ihm erklärt. Bald darauf stellt er fest, dass man einen Wecker, der nicht mehr wecken muss, eigentlich Uhr nennen sollte.
[PIPER|Roman|2006|S.133]
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[Di, 25. September 2007]
Kalteis
Andrea Maria Schenkel
München in den 30er Jahren:
Süß und sehsüchtig ist der Traum vom Glück in der großen Stadt - Kathie träumt ihn und entflieht der Enge des dörflichen Lebens.
Dunkelhaarig, kräftig und hübsch ist sie, wie die Frauen, die seit einiger Zeit in München und Umgebung spurlos verschwinden. Der Teufel scheint auf dem Fahrrad unterwegs zu sein.
[NAUTILUS|Roman|2007|S.160]

München in den 30er Jahren:
Süß und sehsüchtig ist der Traum vom Glück in der großen Stadt - Kathie träumt ihn und entflieht der Enge des dörflichen Lebens.
Dunkelhaarig, kräftig und hübsch ist sie, wie die Frauen, die seit einiger Zeit in München und Umgebung spurlos verschwinden. Der Teufel scheint auf dem Fahrrad unterwegs zu sein.
[NAUTILUS|Roman|2007|S.160]
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[Sa, 22. September 2007]
Deutschstunde
Siegfried Lenz
Siggi Jepsen ist Insassse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche. Als er in der Deutschstunde einen Aufsatz über "Die Freuden der Pflicht" schreiben soll, drängt sich ihm zwangsläufig das Bild des Vaters auf, wie dieser als "nördlichster Polizeiposten Deutschlands" im Jahre 1943 dem Maler und Freund Max Ludwig Nansen das Malverbot überbringt und dessen strikte Einhaltung überwacht. Überwältigt von der Fülle dessen, was ihm durch den Kopf geht, findet Siggi keinen Anfang und gibt ein leeres Heft ab. Zur Strafe wird er in eine Zelle eingeschlossen – allein mit sich und seiner Erinnerung. Monatelang schreibt er wie besessen seine Geschichte nieder – von dem zehnjährigen Kind, das in Rugbüll zu Hause ist und das sich immer weiter vom Vater entfernt; und von dem Vater, der bis über das Kriegsende hinaus an seiner nun schon krankhaften "Pflichttreue" festhält...
[DTV|Roman|1968|S.572]
Siggi Jepsen ist Insassse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche. Als er in der Deutschstunde einen Aufsatz über "Die Freuden der Pflicht" schreiben soll, drängt sich ihm zwangsläufig das Bild des Vaters auf, wie dieser als "nördlichster Polizeiposten Deutschlands" im Jahre 1943 dem Maler und Freund Max Ludwig Nansen das Malverbot überbringt und dessen strikte Einhaltung überwacht. Überwältigt von der Fülle dessen, was ihm durch den Kopf geht, findet Siggi keinen Anfang und gibt ein leeres Heft ab. Zur Strafe wird er in eine Zelle eingeschlossen – allein mit sich und seiner Erinnerung. Monatelang schreibt er wie besessen seine Geschichte nieder – von dem zehnjährigen Kind, das in Rugbüll zu Hause ist und das sich immer weiter vom Vater entfernt; und von dem Vater, der bis über das Kriegsende hinaus an seiner nun schon krankhaften "Pflichttreue" festhält...[DTV|Roman|1968|S.572]
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[Di, 28. August 2007]
Schöne neue Welt
Aldous Huxley
Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft im Jahre 632 nach Ford, einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen formierten Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als asozial, wird als Wilder betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert: Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!
[FISCHER|Roman|1932|S.253]
Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft im Jahre 632 nach Ford, einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen formierten Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als asozial, wird als Wilder betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert: Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde![FISCHER|Roman|1932|S.253]
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[Di, 7. August 2007]
Alle sterben, auch die Löffelstöre
Kathrin Aehnlich

Skarlet und Paul. Zwei Lebensläufe. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft. Wundervoll zart und traurig zugleich. So mühelos leicht, so witzig und komisch erzählt, daß man lacht und weint.
Der erste Satz: LIEBE Skarlet, das ist ein Brief aus dem Jenseits, aber du bist eine der ganz wenigen, denen ich zutraue mit der makabren Situation umzugehen.
[ARCHE|Roman|2007|S.249]

Skarlet und Paul. Zwei Lebensläufe. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft. Wundervoll zart und traurig zugleich. So mühelos leicht, so witzig und komisch erzählt, daß man lacht und weint.
Der erste Satz: LIEBE Skarlet, das ist ein Brief aus dem Jenseits, aber du bist eine der ganz wenigen, denen ich zutraue mit der makabren Situation umzugehen.
[ARCHE|Roman|2007|S.249]
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[Mo, 9. Juli 2007]
Tannöd
Andrea Maria Schenkel

Die Bewohner eines einsamen Einödhofes weden erschlagen aufgefunden. Eigenbrötler sollen sie gewesen sein, bauernschlau und geizig. Der Leser wird Zeuge des Verbrechens, das auf einem authentischen Fall beruht, und begleitet jeden Schritt des Mörders, ohne dessen Identität zu kennen.
Schließlich entfalten sich die traumatischen Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, die dazu führten, dass einer von ihnen grausam Rache nahm.
[NAUTILUS|Krimi|2006|S.125]

Die Bewohner eines einsamen Einödhofes weden erschlagen aufgefunden. Eigenbrötler sollen sie gewesen sein, bauernschlau und geizig. Der Leser wird Zeuge des Verbrechens, das auf einem authentischen Fall beruht, und begleitet jeden Schritt des Mörders, ohne dessen Identität zu kennen.
Schließlich entfalten sich die traumatischen Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, die dazu führten, dass einer von ihnen grausam Rache nahm.
[NAUTILUS|Krimi|2006|S.125]
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